Stuttgart_Von_Oben

Und dann ist da noch…Stuttgart

3 Jahre Stuttgart gingen an mir nicht spurlos vorbei. Selbstverständlich habe ich mich in meiner Wahlheimat ausgiebig umgeschaut und dadurch ist mir der ein oder andere Schatz, den diese Stadt zu bieten hat, nicht verborgen geblieben.
Meine Favoriten aus der Schwabenhauptstadt möchte ich gerne mit Euch teilen. Vielleicht ist ja ein Fleckchen im Kessel dabei, das auch bald zu Eurem Favoriten wird!? Weiterlesen

Kehrwoche

Gevierteilt

Neuanfang. Schon wieder. Und ich bin unglaublich aufgeregt. Noch genau 10 Tage bleiben mir in Stuttgart – im Ländle – wo ich nicht nur Freunde, Lieblingsorte und einige meiner hübschesten Kleider, sondern wo ich auch innerhalb kürzester Zeit mein neues Zuhause gefunden habe. Noch 10 Tage, bevor es los geht, in ein neues Abenteuer, mit neuen Herausforderungen und einigen neuen Aufgaben. Weiterlesen

Etsy

Und dann ist da noch…#halloetsy

Ich denke schon, dass mein Leben noch voller Geheimnisse steckt. Aber das ein oder andere Geheimnis wurde natürlich bereits gelüftet. Zum Beispiel, dass ich wirklich kein Basteltalent bin. Und auch keine Zeichenkünstlerin. Und meine handwerkliche Begabung suche ich bereits seit Jahren verzweifelt. Das alles sind Tatsachen. Umso gespannter war ich, als Etsy, der Marktplatz für Handgemachtes und Vintageschätze, zu einem Blogger-Kreativ-Abend lud. Ich linste mal eben auf meine Deckenleuchte, die ich im DIY-Verfahren mit Beige und Gold verschönerte, dann einer Freundin präsentierte, die mich dann fragte, warum meine Lampe so dreckig sei. Man kann sich vorstellen, dass ich nicht so ganz sicher war, ob ich tatsächlich in einen Event hineinpasste, an dem man – laut Ankündigung – seine eigenen Stempel schnitzen soll. Weiterlesen

Schlüssel

Wie ich quasi schon auf das Licht zulief – Schlüssellos unterwegs Teil 2

Ein Frühlingsfest, eine Johanna, eine gesperrte EC-Karte, ein fast leerer Handy Akku und ein Haustürschlüssel, der noch zuhause lag: Es gibt Abende, da passt einfach alles. Manchmal eben nur nicht so, wie man das gerne hätte. Und doch glaubte ich zu dieser Stunde noch an das Glück in all diesem Unglücken. Das Glück kam auch – nämlich in Form einer Nachricht von meinem Mitbewohner direkt auf mein Handy: „Ich bin daheim, bin extra mit dem Taxi gefahren. Du kannst also jetzt wieder nachhause kommen.“
Ich war erleichtert, dass ich die Nacht offensichtlich doch in meinen eigenen vier Wänden verbringen durfte.
„Du kommst jetzt also wieder rein?“ hakte Corinna nach. „Klar“, strahlte ich bis über beide Ohren. Und so trat ich die Heimreise an und stand bereits nach kurzer Zeit mit piepsendem Handy, das inzwischen den Warnhinweis „Bitte laden Sie den Akku auf“ anzeigte, vor meiner Tür. Weiterlesen

Blumenkranz

No time, baby – Schlüssellos unterwegs Teil 1

Ein einziger Tag kann so viele Überraschungen für Dich bereithalten. Du kannst zum Beispiel ganz unerwartet einen Heiratsantrag bekommen (wenn Du Dich davor bereits in einer Beziehung befindest, erhöht das die Chancen enorm). Du kannst an einem Tag auch plötzlich im Lotto gewinnen (dazu dann am besten Lotto spielen). Die wirklich überraschenden Wendungen nimmt der Tag aber erst an, wenn Du Deinen Haustürschlüssel zum ungünstigsten Zeitpunkt überhaupt zuhause liegen lässt. Ganz ehrlich. Habe es ausprobiert. Erst letzte Woche.
Herausgefunden, dass sich der Schlüssel nicht wie gewohnt in meiner Tasche sondern noch auf der heimischen Kommode befindet, habe ich es erst, als der Freitägliche Feierabend bereits kurz bevor stand. „Ein Glück habe ich noch zwei Mitbewohner mit Schlüssel und dem Hang, immer vor mir zuhause zu sein“ freute ich mich und hielt mich für einen riesigen Glückspilz. Das war kurz bevor mir mein Händchen für das besondere Timing wieder einfiel – und damit die Tatsache, dass der eine Mitbewohner ausgerechnet an diesem Wochenende bereits am Bodensee residierte. Auch Mitbewohner zwei war bereits lange im Feierabend und hopste glücklich und zufrieden in einem Zelt auf einer Bierbank auf dem Frühlingsfest umher. Weiterlesen

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Und dann ist da noch…Yoga mit Heidi & Elena

Yoga. Für mich ein bisher doch sehr unerforschtes und unbekanntes Gebiet, um das ich einen großen Bogen gemacht habe. All die Über-Yogis mit Ihren langgestreckten, biegsamen Körpern, die gleichzeitig eine solche Eleganz und Ruhe ausstrahlen… Nö, so sehe ich beim Sport definitiv nicht aus. Schon gar nicht, wenn mein rechter Fuß hinter meinem linken Ohr liegt.
Durch einen Blogger-Workshop habe ich dann Heidi kennengelernt. Ein Yogi, die es direkt (und über Ihren Blog „Kurmasana“) schaffte, mich mitzureißen und zu denken: „Vielleicht sollte ich das mit dem kunstvollen Verbiegen doch mal testen!“
Was für ein Glück, dass Heidi – zusammen mit Ihrer gleichgesinnten Freundin Elena – jeden Freitag im Wechsel den Kurs „Power Vinyasa“ im Mamaspa anbietet. Weiterlesen

Handtücher

Blendend ausgeblendet

Schon früh habe ich angefangen, den passenden Sport für mich zu finden. Bereits mit 4 stand ich im Ballettunterricht. Selbstverständlich war ich mit meinen kurzen Haaren und meinen schokoladenbelasteten Speckbeinchen nicht gerade prädestiniert dafür, einmal als Tänzerin groß rauszukommen. Groß wurde ich ja bekanntlich nie. Und Balletttänzerin wurde ich auch nicht. Das blaue Tutu, der weiße, fließende Rock, die rosa Spitzenschuhe und die weißen Ballettschühchen. All das Equipment sah unvergleichlich bezaubernd aus. Und verlor gleichzeitig so dermaßen an Anmut, sobald ich drinsteckte, sodass ich nach ein paar Jahren harten Trainings den Ballettschuh an den Nagel hängte. „Werd‘ doch Funkenmariechen“, schlug mein Opa damals entzückt vor, als ich am Mittagstisch mit meiner Mama darüber nachdachte, welcher Sport für mich der richtige sein könnte. Wer nicht ins Balletttraining passt, der passt auch ziemlich sicher nicht in die Garde – auf diesen Gedanken hätte man schon kommen können. Nicht aber mein Opa, der stolze Präsident vom Karnevalsverein meiner Heimatstadt. Und auch nicht ich, der größte kleine Fan meines Opas. Und auch nicht meine Mama, die sich freute, dass ich überhaupt Ambitionen zeigte, einen weiteren Sport auszuprobieren. Außerdem ist meine Mama noch heute der größte Fan von mir. Das wissen aber nur Sie und ich. Gesagt hat Sie es zwar nie, aber man sieht’s in Ihrem Blick. Weiterlesen

Café Zimt & Zucker

Und dann ist da noch…Das Zimt & Zucker

Klar, über Zimt & Zucker auf Maultaschen lässt sich streiten (auch wenn es bei mir durchaus als Geheimtipp und Delikatesse durchgeht). Zimt & Zucker als Café in Stuttgart hingegen ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Hier sitze ich gerne mal mit meinem Laptop, schreibe eine neue Kolumne und trinke genüsslich und in Gedanken versunken einen Punsch. Oder zwei Punsche…Punschs…Pünsche… Weiterlesen

Uhr am HBF in Stuttgart

Jetzt schlägt’s Viertel Dreizehn!

Zeit. Sie vergeht einfach so schnell. Ganz besonders an Tagen, an dem die Uhr auf Sommerzeit gestellt wird und wir damit innerhalb einer Millisekunde gleich eine ganze Stunde verlieren. So ganz habe ich das mit dieser Uhrzeitumstellung auch noch nicht verstanden. Wenn man die Uhr „vor“ stellt, in welche Richtung stellt man Sie dann? Und ist das nicht doch eher zurück?
Ich höre mich etwas um und bekomme schnell den Eindruck: Vielen Leuten geht es so, dass Sie genervt sind, wenn die Uhren umgestellt werden müssen. Obwohl sie alle in der Regel Uhren besitzen, bei denen das zum größten Teil automatisch passiert. Ich denke nicht, dass ich noch erwähnen muss, dass ich hier – mit meinem Smartphone – mal wieder die Ausnahme bilde.

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Beziehungsproblematik

 

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INSPIRATION. So ein großes Wort neben einer so kleinen Johanna. Inspiration ist so eine Sache, manchmal fehlt sie einfach. Umso schlauer, wenn man vorsorgt – finde ich – und auf Inspirationssuche geht.
Meine Suche begann am Samstag, um 9:30 Uhr auf dem Blogst-Workshop in Verbindung mit der Designmesse Blickfang. Neben reichlich Inspiration war ich auch auf der Suche nach Antworten zu Fragen wie „Was gibt es noch für Blogger da draußen?“, „Mit welchen Problemen haben sie zu kämpfen?“, „Welche Fragen kommen bei Ihnen so auf?“ und „ob ich der einzige Blogger mit einem Windowsphone bin?“. Letztere Frage konnte ich schon nach kürzester Zeit mit „Ja“ beantworten. Nämlich, als man sich kunterbunt austauschte und ich nur noch hörte „…ein super Tool, gibt’s auf alle Fälle fürs iPhone“ oder auch „…das ist ja eine praktische App zum Bloggen. Die gibt’s jetzt auch für iOS und Android“. Ich schaue enttäuscht und auch etwas wütend auf mein Windowsphone. Und gerade, als ich beschließe, dass es weg muss, bekomme ich das Gefühl, dass mein Windowsphone gleich irgendwie traurig aussieht. Natürlich, ein Smartphone hat keine Gefühle. Und mir wurde schon einmal von meiner Freundin Laura, zu diesem Zeitpunkt meine Beifahrerin, attestiert, dass ich zu Gegenständen oft eine zu tiefe Beziehung entwickele. Damals habe ich ihr vehement widersprochen. Nachdem ich aber kurz darauf mit meinem Smart steil bergauf fahren musste und mich Laura dabei beobachten konnte, wie ich das Fahrzeug tröstend am Armaturenbrett tätschelte, kam in mir doch die Befürchtung auf, dass da etwas dran ist.
„Bist Du auch bei Instagram?“ werde ich von einer Workshop Teilnehmerin gefragt. „Jein, das gibt’s bisher fürs Windowsphone nur in der Beta-Phase“, flüstere ich und halte mein Smartphone etwas von mir weg. Es ist schon deprimiert und muss auch nicht alles Negative hören. (Habe ich eventuell doch ein größeres Problem?)
„Inspiration…“ wechsele ich schnell das Thema. „…woher bekommt Ihr denn so die besten Ideen für Euren Blog?“ „Ganz oft bei der Hausarbeit“, erfahre ich von einer Bloggerin. Und denke, dass dies durchaus ein Test wert ist. Doch die einzigen Gedanken, die mir beim Küchenputz dann so durch den Kopf gehen, sind: „Mist, bin ich so ein krasser Kühlschrankmessi“ und „ob so etwas behandelbar ist?“ und auch „ob mein Kühlschrankmessiproblem eventuell auch direkt zusammen mit meinem Beziehungsproblem mit Gegenständen geheilt werden kann?“ Echte Inspiration ist doch anders. Weniger Nervenarztmäßig. Meine ich zumindest. Eine andere Teilnehmerin meint: „Unter der Dusche! Da entspanne ich und mir kommen die schönsten Ideen“. „Ha“, denke ich. Und stelle mich unter die Dusche. Natürlich nicht während des Workshops, sondern erst danach. Auf dem Workshop gab es nämlich keine Dusche.
Unter der heimatlichen Dusche angekommen, merke ich, wie mich das warme Wasser entspannt. Ich shampooniere meine Haare und hoffe, dass nun die besten Ideen vor dem geistigen Auge auftauchen. Das einzige jedoch, was IN meinem Auge auftaucht, ist ein großer Klecks Shampoo. Ich schrecke zurück, stoße gegen den Wasserwärmeregler, das Wasser wird kochend heiß. Ich schreie auf, reiße den Regler herum und sorge idiotischer Weise dafür, dass nach kochend heißem nun eiskaltes Wasser auf mich einprasselt. Ich schreie abermals laut auf (im Nachhinein bin ich etwas entsetzt darüber, wie locker und unberührt meine Mitbewohner bleiben, wenn ihre liebste Mitbewohnerin im Bad mehrmals laut aufschreit!) und verlasse das Bad. Nein, ich bin nicht inspiriert. Nur verspannt, verbrannt und gleichzeitig unterkühlt. Muss man auch erst mal schaffen.
„Jeder holt sich seine Inspiration individuell woanders“, meint eine andere Teilnehmerin. Genauso, wie auch jeder andere Themen hat, für die er sich interessiert und über die er bloggt.“ Stimmt natürlich, wie überall gilt auch bei der Inspiration: Jeder muss seine eigenen Inspirationsquellen finden. Jeder ist anders. Und so schaue ich mich um, über was so geschrieben wird. Heidi, die neben mir sitzt, schreibt zum Beispiel über Yoga (ich nenne Sie inzwischen gerne Yoga-Heidi). Eine Workshop Teilnehmerin, die mir gegenüber sitzt und unglaublicher Weise auch Heidi heißt, schreibt über Kuchen. Das ist natürlich die Kuchen-Heidi. Ist ja klar. Und eine weitere Bloggerin schreibt über Schweine. Und wenn ich so an das Aussehen meines Kühlschrankinneren denke, diesen absoluten Saustall, so meine ich, könnte ich mich mit der Schweinebloggerin irgendwie zusammentun. Hmm…obwohl. Die Schweinebloggerin ist bestimmt auch auf Snapchat aktiv. Und das gibt’s nicht fürs Windowsphone!“
Ein Ächzen reißt mich aus meinen Tagträumen. „Mist, mein Akku vom iPhone ist schon wieder leer“ stöhnt ein Mädchen im blauen Kleid auf. Ein anderes Mädel mit hochgebundenen Haaren stimmt mit ein: „Oha nee, mein iPhone ist auch leer“. In diesem Moment bekomme ich eine Nachricht von einer Teilnehmerin, die bereits auf der Heimreise ist: „Mist, Ladegerät in Stuttgart vergessen und iPhone-Akku fast leer“.
Und so nehme ich mein Windowsphone in die Hand, schaue auf den Akkustand, der noch satte 40% anzeigt, tätschle es sanft und lächle.
Es lächelt zurück. Meine ich zumindest.
Denn es weiß: Ich kann ohne Snapchat. Aber ich kann nicht ohne Windi*.

*Spitzname meines Smartphones. Ja. Richtig gelesen. Das hat ´nen eigenen Spitznamen.