Orangenmann

Nur der Orangenmann und ich

Trennungsschmerz ist eine echt dumme Sache. Und während Schnittwunden, blaue Flecke und Beulen abheilen, ist der Trennungsschmerz doch irgendwo immer da. Keine noch so hohe Dosis Aspirin und auch kein verschreibungspflichtiges Schmerzmittel können diesen Schmerz komplett betäuben. Und wenn dieser Schmerz doch mal betäubt ist, ploppt er irgendwann wieder auf meist dann, wenn man nicht damit rechnet.
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Fraueneingang_Betzenberg

Schwalben, Abseits und…Oh! Ist der aber süß!

Olé, olé, olé. oléééé…
Ja, es ist wieder soweit. Die Europameisterschaft ist wieder in vollem Gange. Wer es nicht an den großen Leinwänden in jeder noch so kleinen Kneipe erkennt, sollte es zumindest an den Autokorsos oder an den leicht verblichenen Fahnen der unterschiedlichsten Länder an Fenstern, Autos oder auch auf T-Shirts entdecken. In Zeiten von Kicktipp-Wettspielen im Internet und Public Viewing bleibt wohl niemand von dem Fußball-Wahnsinn während einer EM oder WM verschont. Selbst Mädels, die sich während der normalen Bundesliga darüber ärgern, wenn Ihre Vorabendserie aufgrund eines Spiels verschoben wird, blühen auf einmal zu grenzenlosen Fußballfans auf. Natürlich, ich gehöre auch dazu.
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Babyhand

Paten.Tanten.Action

Heute ist es endlich soweit, ich werde Patentante. Nach so langer Vorarbeit durch die eigene Taufe (ja, damals war ich immerhin schon 4 und wusste genau, dass ich selbst mal Patentante werden will), durch den nicht-enden-wollenden Konfirmationsunterricht und das anschließende, feierliche Finale in Form meiner Konfirmation. Was dann noch dazu beigetragen werden musste, war für mich dann quasi nur noch Nebensache: Eine meiner 3 Schwestern musste sich dazu bereiterklären, Mutter zu werden und dann noch genug Humor besitzen, eines Ihrer Kinder zu meinem Patenkind zu ernennen. Ich habe schon immer irgendwie gewusst, dass keiner freiwillig eine Patentante heraussucht, die mitten am Tag gegen Straßenlaternen rennt, die Ihr Auto im Parkhaus nicht wiederfindet oder die mit Vorliebe Ihren Nichten beim Babysitten Schnurrbärte aufmalt – ohne zu bedenken, dass das gerade mit Wasserfesten Stiften bei Mamas gar nicht gut ankommt. Ja, ich wusste schon früh, dass ich sicher nicht die erste Wahl sein werde, wenn es um das Patenamt geht. Und so habe ich mehrwöchige Verhandlungen mit meinen Schwestern geführt, die – Dank meinen schlüssigen Argumenten und einer Packung Kinderschokolade – dazu führten, dass meine Schwester Maria wusste: Ihr erstes Kind bekommt definitiv mich zur Patentante. Weiterlesen

Etsy

Und dann ist da noch…#halloetsy

Ich denke schon, dass mein Leben noch voller Geheimnisse steckt. Aber das ein oder andere Geheimnis wurde natürlich bereits gelüftet. Zum Beispiel, dass ich wirklich kein Basteltalent bin. Und auch keine Zeichenkünstlerin. Und meine handwerkliche Begabung suche ich bereits seit Jahren verzweifelt. Das alles sind Tatsachen. Umso gespannter war ich, als Etsy, der Marktplatz für Handgemachtes und Vintageschätze, zu einem Blogger-Kreativ-Abend lud. Ich linste mal eben auf meine Deckenleuchte, die ich im DIY-Verfahren mit Beige und Gold verschönerte, dann einer Freundin präsentierte, die mich dann fragte, warum meine Lampe so dreckig sei. Man kann sich vorstellen, dass ich nicht so ganz sicher war, ob ich tatsächlich in einen Event hineinpasste, an dem man – laut Ankündigung – seine eigenen Stempel schnitzen soll. Weiterlesen

Sommerblumen

Let’s Twist again

Die Blumen blühen in voller Pracht, die Sonne strahlt mit den Gesichtern der Kinder um die Wette und die Eisdielen der Städte machen wieder den Umsatz Ihres Lebens: Der Sommer ist zurück. Und mit ihm die Sommerkleider und offenen Schuhe und Sonnenbrillen und Bikinis.
Klar, auch ich liebe es, wenn der Tag nicht durchgehend von Dunkelheit geprägt ist und man sein verkniffenes Bürogesicht in der Mittagspause in die Sonnenstrahlen recken und etwas entspannen kann. Besonders als Kind habe ich es genossen, in der puren Hitze nackt durch die Sonne zu toben und mich zwischendrin – zum Leidwesen der Kundschaft – an der Kühltheke des kleinen Supermarktes etwas akklimatisierte, indem ich meinen Po neben Joghurt und Milch platzierte. Weiterlesen

Schlüssel

Wie ich quasi schon auf das Licht zulief – Schlüssellos unterwegs Teil 2

Ein Frühlingsfest, eine Johanna, eine gesperrte EC-Karte, ein fast leerer Handy Akku und ein Haustürschlüssel, der noch zuhause lag: Es gibt Abende, da passt einfach alles. Manchmal eben nur nicht so, wie man das gerne hätte. Und doch glaubte ich zu dieser Stunde noch an das Glück in all diesem Unglücken. Das Glück kam auch – nämlich in Form einer Nachricht von meinem Mitbewohner direkt auf mein Handy: „Ich bin daheim, bin extra mit dem Taxi gefahren. Du kannst also jetzt wieder nachhause kommen.“
Ich war erleichtert, dass ich die Nacht offensichtlich doch in meinen eigenen vier Wänden verbringen durfte.
„Du kommst jetzt also wieder rein?“ hakte Corinna nach. „Klar“, strahlte ich bis über beide Ohren. Und so trat ich die Heimreise an und stand bereits nach kurzer Zeit mit piepsendem Handy, das inzwischen den Warnhinweis „Bitte laden Sie den Akku auf“ anzeigte, vor meiner Tür. Weiterlesen

Blumenkranz

No time, baby – Schlüssellos unterwegs Teil 1

Ein einziger Tag kann so viele Überraschungen für Dich bereithalten. Du kannst zum Beispiel ganz unerwartet einen Heiratsantrag bekommen (wenn Du Dich davor bereits in einer Beziehung befindest, erhöht das die Chancen enorm). Du kannst an einem Tag auch plötzlich im Lotto gewinnen (dazu dann am besten Lotto spielen). Die wirklich überraschenden Wendungen nimmt der Tag aber erst an, wenn Du Deinen Haustürschlüssel zum ungünstigsten Zeitpunkt überhaupt zuhause liegen lässt. Ganz ehrlich. Habe es ausprobiert. Erst letzte Woche.
Herausgefunden, dass sich der Schlüssel nicht wie gewohnt in meiner Tasche sondern noch auf der heimischen Kommode befindet, habe ich es erst, als der Freitägliche Feierabend bereits kurz bevor stand. „Ein Glück habe ich noch zwei Mitbewohner mit Schlüssel und dem Hang, immer vor mir zuhause zu sein“ freute ich mich und hielt mich für einen riesigen Glückspilz. Das war kurz bevor mir mein Händchen für das besondere Timing wieder einfiel – und damit die Tatsache, dass der eine Mitbewohner ausgerechnet an diesem Wochenende bereits am Bodensee residierte. Auch Mitbewohner zwei war bereits lange im Feierabend und hopste glücklich und zufrieden in einem Zelt auf einer Bierbank auf dem Frühlingsfest umher. Weiterlesen

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Und dann ist da noch…Yoga mit Heidi & Elena

Yoga. Für mich ein bisher doch sehr unerforschtes und unbekanntes Gebiet, um das ich einen großen Bogen gemacht habe. All die Über-Yogis mit Ihren langgestreckten, biegsamen Körpern, die gleichzeitig eine solche Eleganz und Ruhe ausstrahlen… Nö, so sehe ich beim Sport definitiv nicht aus. Schon gar nicht, wenn mein rechter Fuß hinter meinem linken Ohr liegt.
Durch einen Blogger-Workshop habe ich dann Heidi kennengelernt. Ein Yogi, die es direkt (und über Ihren Blog „Kurmasana“) schaffte, mich mitzureißen und zu denken: „Vielleicht sollte ich das mit dem kunstvollen Verbiegen doch mal testen!“
Was für ein Glück, dass Heidi – zusammen mit Ihrer gleichgesinnten Freundin Elena – jeden Freitag im Wechsel den Kurs „Power Vinyasa“ im Mamaspa anbietet. Weiterlesen

Handtücher

Blendend ausgeblendet

Schon früh habe ich angefangen, den passenden Sport für mich zu finden. Bereits mit 4 stand ich im Ballettunterricht. Selbstverständlich war ich mit meinen kurzen Haaren und meinen schokoladenbelasteten Speckbeinchen nicht gerade prädestiniert dafür, einmal als Tänzerin groß rauszukommen. Groß wurde ich ja bekanntlich nie. Und Balletttänzerin wurde ich auch nicht. Das blaue Tutu, der weiße, fließende Rock, die rosa Spitzenschuhe und die weißen Ballettschühchen. All das Equipment sah unvergleichlich bezaubernd aus. Und verlor gleichzeitig so dermaßen an Anmut, sobald ich drinsteckte, sodass ich nach ein paar Jahren harten Trainings den Ballettschuh an den Nagel hängte. „Werd‘ doch Funkenmariechen“, schlug mein Opa damals entzückt vor, als ich am Mittagstisch mit meiner Mama darüber nachdachte, welcher Sport für mich der richtige sein könnte. Wer nicht ins Balletttraining passt, der passt auch ziemlich sicher nicht in die Garde – auf diesen Gedanken hätte man schon kommen können. Nicht aber mein Opa, der stolze Präsident vom Karnevalsverein meiner Heimatstadt. Und auch nicht ich, der größte kleine Fan meines Opas. Und auch nicht meine Mama, die sich freute, dass ich überhaupt Ambitionen zeigte, einen weiteren Sport auszuprobieren. Außerdem ist meine Mama noch heute der größte Fan von mir. Das wissen aber nur Sie und ich. Gesagt hat Sie es zwar nie, aber man sieht’s in Ihrem Blick. Weiterlesen

Café Zimt & Zucker

Und dann ist da noch…Das Zimt & Zucker

Klar, über Zimt & Zucker auf Maultaschen lässt sich streiten (auch wenn es bei mir durchaus als Geheimtipp und Delikatesse durchgeht). Zimt & Zucker als Café in Stuttgart hingegen ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Hier sitze ich gerne mal mit meinem Laptop, schreibe eine neue Kolumne und trinke genüsslich und in Gedanken versunken einen Punsch. Oder zwei Punsche…Punschs…Pünsche… Weiterlesen